Ist nicht die Gedanken schaffende Seele überhaupt eine Sonne, zu deren Boden wir durch das Lichtgewölk, das über ihr liegt, nicht hinuntersehen können? Wir können, da wir in der Werkstätte selber arbeiten, ja nur aus ihr, nicht in sie schauen. Ganz irrig legen wir den groben dicken Maßstab der Körperwelt, in der nie ein Schaffen, sondern nur ein Nacheinanderfolgen und Mischen des Alten erscheint, an die Seelenwelt an, worin im eigentlichen Sinne geschaffen wird, mithin Neues gemacht, so schnell es auch als Wille und als Gedanke hervor- und vorüberfliege.

Jean Paul: Aus seinem letzten Roman »Selina« (1825)

Aktuell

»2016: 77 Zeichnungen aus 40 Jahren

Bildergalerien

»Mehrere Bildergalerien zeigen einen repräsentativen Querschnitt durch das Schaffen des Zeichners Gerhard Staufenbiel.

Texte zum Werk

»Namhafte Autoren – Kunsthistoriker, Kuratoren, Kulturjournalisten – haben zur Person und zum Werk Gerhard Staufenbiels geschrieben. Lesen Sie Auszüge aus den Beiträgen.